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Dienstag, 7. Juli 2009

Virtual Floppy Drive 2.1

Unter MacOS X ist es kein Problem, Disketten-Images, CD-Images oder Festplatten-Images zu mounten und lesend und schreibend auf diese zuzugreifen. Unter Windows gibt es für CDs das Demon-Tool mit dem man CD- und DVD-Images als virtuelles CD-ROM Laufwerk unter Windows mounten kann. Diesem Tool fehlt aber die Funktion, dass man auch schreibend auf diese Images zugreifen kann (was bei CDs und DVDs auch wenig sinnvoll wäre, da diese Write-Once Medien sind).

Unter Windows ist es ohne einen geeigneten Image-Mounter sehr schwer Daten mit einer OS/2 Emulation auszutauschen. Bisher habe ich mir damit geholfen, mit Nero ein CD-Image mit den Daten zu erzeugen, die ich in OS/2 integrieren will. Dieses Image-Datei kann man dann als Quelle dem Emulator angeben, der dann die Daten lesen kann. Ich habe noch keinen weg gefunden, mit dem ich Daten von OS/2 nach Windows übertragen kann. Der einfachste Weg wäre über die Virtuelle Netzwerkumgebung und einen FTP-Server. Leider habe ich das bisher nur unter MacOS X und QEMU ans laufen bekommen. Unter der Windows-Emulation QEmu Manager habe ich noch keinen passenden Netzwerkkarten-Treiber für OS/2 gefunden.

Nun bin ich auf meiner Suche auf das freie Tool Virtual Floppy Drive 2.1 gestoßen. Dieses installiert unter einem 32Bit Windows System einen Treiber für eine virtuelle Floppy. Dieses Image kann gemounted, geschrieben und gelesen werden. Hiermit ist es deutlich einfacher kleine Datenmengen zwischen Windows und OS/2 Emulator auszutauschen.

Donnerstag, 12. März 2009

Qemu Manager unter Windows XP

Bisher habe ich alle Versuche mit dem Emulator Q unter MacOS X durchgeführt. Für Windows gibt es auch ein grafisches User-Interface das einen ähnlichen Komfort bietet wie Q. QEmu Manager 5.0 bringt den Emulator QEmu in der Version 0.9.1 und 0.9.0 direkt mit. Der Installer installiert beide Emulatoren den Manager und optional auch den Beschleuniger kqemu. Dieser funktioniert nur auf einer x86 kompatiblen CPU Plattform und erlaubt es QEmu Instruktionen direkt auf der Host-CPU auszuführen, was deutlich schneller ist als die komplette Emulation der CPU. Diese Option habe ich nicht installiert, da es für mich keinen Sinn mach mich an eine bestimmte Hardwareplattform zu binden. OS/2 verlangt zu dem keine schnelle CPU und die CPU-Emulation ist ausreichend schnell genug. Die Installation erfordert keine Administratorrechte sondern läuft mit den User-Rechten. Der Installer legt standardmäßig einen Ordner unter /Programme/QEmuManager an, in dem die Emulatoren, der Manager und die virtuellen PCs gespeichert werden. Nach der Installation kann den QEmuManager sofort starten und einen virtueller PC anlegen, es ist kein Reboot erforderlich. Die Vorgehensweise unterscheidet sich nur wenig von der in Q. Interessant ist, dass man nicht die Netzwerkkarte auswählen kann, die emuliert werden soll. Wenn ich wieder etwas Zeit finde werde ich einmal OS/2 Warp 3 Connect frisch installieren und die Kompatibilität zu Q testen. Es ist nicht auszuschließen, dass man die Images der Virtuellen-PC von Q eins-zu-eins unter QEmuManager verwenden kann.